Hi Leute,

ich werde mal wieder versuchen ein paar interessante Sachen aus Korea zu verbreiten. Hoffentlich finden sich wieder ein paar Mitleser... ich freue mich auf jeden Fall über jede Nachricht aus der Heimat!

Bis bald...

Sonntag, 2. August 2009

Alles Roger in Kambodscha

Heidiho,

Ich bin seit ein paar Tagen in Kambodscha und hab desswegen wieder freies Internet. Sehr angenehm, wenn man wieder ohne Umwege auf facebook und Blogger zugreifen kann.

Das Land ist auf jeden Fall der Knaller. Hier ist es ganz anders als in China. Die Leute sprechen Englisch. Wahrscheinlich koennen die Kambodschaner (Oder so?) hier auch nicht mehr Englisch, aber sie versuchen es wenigstens. Das ist zwar nicht unbedingt immer der Kommunikation foerderlich, aber es macht einen freundlichen Eindruck. :)

Gestern haben wir uns Mopeds geliehen. Eine nette XR 250 von Honda. Fuer die nicht so Moped bewanderten: Es ist eine Enduro, also viel Federweg und fuers Gelaende gebaut. Damit wollen wir dann fuer einen Monat das Land bereisen und ich bin mir ziemlich sicher, dass es richtig cool wird.

Morgen werden wir wohl nach Sihanoukville im Sueden Kambodschas fahren. Dort gibt es dann wohl Straende und hoffentlich auch ein bisschen was zum Surfen. Das wuerde mir so passen.

Auf jeden Fall ist das Wetter hier unten auch super. Es regnet zwar jeden Tag fuer ne Stunde, aber da hatte ich in der Regenzeit schlimmeres erwartet.

Bis bald

Freitag, 3. Juli 2009

GUUUDE LAUUUNE!!!

Moin Leute,

Ich hab grad meine Final defence für meine Studienarbeit gehalten und Alles ist glatt gegangen. Alle Leute sind durch gekommen und Alle waren mehr oder weniger zufrieden mit ihrer Präse, was bedeutet: Alle bekommen ihren Master, bzw wir sind jetzt Master. Ok, wir müssen noch unseren Abschluss in Deutschland durch kriegen um den letztendlich zu bekommen, aber das sollte schon laufen. Ich für meinen Teil hab mir grad in der Mensa schonmal ein Bierchen gezischt und werde mich jetzt ins 38°C heisse Beijing begeben und einfach mal in der Stadt rumlaufen. Heute Abend wird dann noch mal ausgiebig gefeiert, leider können nicht Alle dabei sein, weil viele schon abgereist sind oder morgen früh direkt durchstarten. Es wird auf jeden Fall: LEGENDARY... davon ist auszugehen.

Dessweiteren ist mir ein riesen Stein vom Herzen gefallen, dass jetzt hoffentlich auch das ewige Formular ausfüllen und generve aufhört. Zumindest Alles bezüglich der Studienarbeit ist erledigt (glaub/hoff ich).

Naja, ich geniess mal meinen Tag.

Bis die Tage

Donnerstag, 2. Juli 2009

Morgen ist nicht aller Tage Abend...

Aber zumindest der Tage an der Tsinghua University Studiums Abend. Dann ist endlich

SCHLUUUUUSSSSS!!!!

Morgen gegen Mittag Chinesischer Zeit halte ich meine "Final Defence" für meine Studienarbeit, welche ich nun endlich beendet habe. 85 Seiten feinster Spass. :)
Mit der Arbeit bin ich soweit auch ganz zufrieden, wobei ich doch sagen muss, dass ich mit vernünftiger Unterstützung und klarerer Problemstellung wesentlich bessere Ergebnisse hätte liefern, bzw. die Bearbeitungszeit deutlich abkürzen können. Macht aber auch nix. Schliesslich bin ich jetzt fertig geworden und habe das Beste aus der Basis die mir gegeben wurde rausgeholt.

Was mich am meisten freut, ist dass das ganze hin und her mit application forms und online forms, natürlich alles auf Chinesisch, zu Ende geht. Gute Beispiele sind: "Maybe you can print your thesis with yellow cover" oder "Maybe you can print your thesis with the Chinese abstract in the first page" oder "Maybe you can include more colorful pictures" (Ich glaub ich hab das Ding schon 15 mal gedruckt)... Ja, hier in China ist das Maybe das wichtigste Wort in der Englische Sprache, obwohl es im Chinesischen fast nie benutzt wird. Auch das 12 mal am Tag irgendwo antanzen zum unterschreiben und irgendwelche Sachen ausfüllen sollte dann endlich erledigt sein.

Ab morgen hab ich mir fest vorgenommen, wird wieder richtig gelebt und China genossen.

Was mich jetzt die nächsten Tage beschäftigen wird ist die Frage, was ich in der Zeit nach meiner Rundreise so treibe. Da bin ich nämlich zur Zeit noch auf keinen grünen Zweig gekommen.

Mitte Juli wirds auf jeden Fall erstmal wieder der Rucksack gepackt und dann wird zunächst in China gestartet und anschliessend in Laos, Kambotscha und den Phillipinen eingefallen. Meine Pläne sind allerdings aus Zeitgründen noch eher ungenau.

Zumindest sieht es danach aus, dass ich bald wieder mehr Zeit habe und dann auch mal öfters wieder was schreiben kann. Dann gibt es wieder Neuigkeiten aus China.

Grüsse
Svensemann

Montag, 15. Juni 2009

Jaaaa, er lebt noch

Hey Leute,

Sorry, dass ich mich hier so lange nichtmehr zu Wort gemeldet habe. Ich lebe noch, aber irgendwie bin ich wohl mehr oder weniger den Internet-Tod gestorben. Ich habe leider im Moment den Ar... voll Arbeit und sitze den ganzen Tag vorm Computer oder lerne für Klausuren. Das mit der Studienarbeit in China hatte ich mir eigentlich Anders vorgestellt und meine Themenwahl war auch eher ungünstig. Aber was willste machen...das läuft schon.

Ich mache auf jeden Fall im Moment eher was an der frischen Luft und draussen, wenn ich dann mal Freizeit finde, als dass ich mich wieder vor den Computer klemme um Blog-Einträge zu schreiben.

Es gibt hier ein paar Neuigkeiten:
1. Plane ich noch bis Mitte Dezember in China/Asien zu bleiben, falls ich hier in Beijing eine Praktikumsstelle bekomme.

2. War ich zwischendurch in Dalian und Tokyo, was mir Beides sehr gut gefallen hat. Ich werde bestimmt irgendwann mal wieder zum bloggen kommen. Dann gibt es nen Nachtrag. Versprochen! ;-)

Ansonsten könnte ich wieder stundenlang erzählen und machen, aber dafür fehlt mir grad einfach ein bisschen die Zeit.

Ich hoffe euch Allen gehts so gut wie mir, nur dass Ihr nicht so beschäftigt seid.

Bis bald

Samstag, 2. Mai 2009

Inner Mongolia

Hey,

Ich war die Tage in der inneren Mongolei. Wir (Heiko, Marta, Thoma und ich) haben uns letzte Woche dafür entschieden unsere freie Woche im Nirgendwo in den Graslands und beim fleischigen und scharfen Essen der Mongolen zu verbringen.



Alles in Allem muss ich sagen: Es war der bisher entspannteste Urlaub, den ich hier in China hatte. Wir hatten (wie komischerweise immer) Knallerwetter und in den Graslands ist außer extrem viel Gegend auch nicht so viel gebacken.

Aber fangen wir doch von Vorne an.
Zunächst sind wir in Hohhot angekommen und wurden vom Flughafen abgeholt. Unser Hostel hat einen gratis Abholservice, was auch gut ist, weil das Hostel nämlich sehr zentral aber auch sehr versteckt liegt. Also ich hätte da auf Anhieb dort nicht vermutet oder gefunden. Das Hostel selber ist extrem relaxt und die Leute sind ständig bemüht dir zu helfen.

Den ersten Tag haben wir eine Wüstentour gemacht. Inclusive war eine Jeep (uraltes Teil ohne Fenster) Tour mit kurzzeitigem Überhitzen und steckenbleiben. Außerdem haben wir es uns nicht nehmen lassen auf Kamelen durch die Wüste zu reiten. Auch eine sehr nette Sache. Zumal es den Tieren deutlich besser ging als in Dubai und wir auch viel länger unterwegs waren.



Anschließend ging es dann in die Graslands. Sehr interessante Landschaft. Dort gibt es weder Busch noch Baum für tausende Kilometer. Ok, mit dem Gras war jetzt auch noch nicht so viel los. Es war zwar schon leicht grün, aber doch mehr braun.
Wir waren bei einer Mongolischen Familie untergebracht, die 2 von diesen sogenannten Yearks beherbergte. Das soll wohl so das traditionelle Zelt der Mongolen als Nomaden sein.
Die Familie war überfreundlich, hatte alles, was man sich so an Tieren vorstellen konnte, obwohl Einige auch verboten waren: Kühe, Schafherde, Pferde, Hühner, Katze, Hund. Wir konnten immer was zu Essen bekommen, auch wenn es teilweise natürlich recht spatanisch war, doch das eigentlich interessante war die Wasserversorgung und das Klo. Beides gab es nämlich nicht.
Wasser wurde min. 150m vom Brunnen zum Haus geschleppt. Damit hatte sich die Sache mit der Dusche natürlich auch schon erledigt.
Klo war quasi überall. Ein komisches Gefühl, wenn man sich hinter keinem Busch oder Baum verstecken kann und einfach Mitten auf der Wiese sein Geschäft verrichtet.

In den Graslands sind wir dann noch auf Pferden geritten und haben eine grössere Wanderung gemacht. Viel mehr kann man dann aber auch nicht tun dort.



Hier gibt es dann noch das Album mit vielen schönen Eindrücken.

Innere Mongolai


Bis bald

Dienstag, 21. April 2009

Besuch aus Deutschlääänd

Da bin ich wieder...

Im Moment komme ich leider nicht dazu regelmässig was zu schreiben, weil es drunter und drüber geht. Viel zu tun und gleichzeitig Besuch und Urlaub: Schwierige Kombination. :)

Die letzten beiden Wochen waren Rene und Jupp bei mir in China zu Besuch. Das hat mich natürlich riesig gefreut und wir haben viel Zeit miteinander und ich entsprechend wenig Zeit in der Uni verbracht.



Zunächst habe ich die Jungs damit überfallen, dass wir direkt am ersten Tag auf die Mauer für eine Wanderung fahren. Wir sind von Mutianyu nach Jiankou gelaufen. Ich glaube ich erzähle nicht zu viel, wenn ich sage, dass es ziemlich anstrengend für die Beiden war. Für mich natürlich auch, aber ich wusste ja was mich erwartet. :)



Anschließend haben wir uns diverse Sachen in Peking angeschaut, die ich mir zum grössten Teil für Besuch aufgespart habe. Ich habe mal die schönsten und passendsten Fotos hochgeladen und will hier mal lieber die Fotos sprechen lassen.

Was natürlich nicht fehlen durfte, war der massgeschneiderte Anzug. Dafür mussten wir auch 3 Mal zum Schneider. Ich glaube es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Leider haben wir am Ende kein Gruppenfoto zusammen gemacht. (Warum eigentlich? Wir wollten das doch auf jeden Fall machen! :-/ ) Es gibt nur das Foto von mir im Hutong am Ende der Gallery...

Am Wochenende ging es dann mit dem Schlafzug nach Xi'an und mit Hauptziel auf den Hua shan. Ich muss sagen: Einer der geilsten Berge, die ich bis jetzt gesehen hab. Nicht besonders hoch, aber dafür ziemlich speziell mit seinen ganzen gefährlichen Wegen...



Bei Xi'an selber haben wir uns dann natürlich noch die Terracotta Armee angeschaut und sind dann auch bald wieder zurück nach Peking.

Anschließend wurden noch verschiedene Andere Ziele in Peking angesteuert und schon waren die 2 Wochen auch wieder rum.

Ich hoffe es hat den Jungs genau so viel Spass gemacht wie mir. Hat mich tierisch gefreut die Beiden wieder zu sehen. Dauert ja noch was bis ich wieder in D bin.

Ich denke die Beiden werden noch viel mehr zu erzählen haben. Für mich sind die meisten Sachen ja schon zur Gewohnheit geworden.

Hier noch das Album:

Rene und Jupp in good old China


Bis bald

Sonntag, 29. März 2009

Reisebericht Teil 2 Jinghong

Halli Hallo,

Dann will ich mal weitermachen, wo ich aufgehört hab: bei der Rally-Busfahrt. Als wir dann Abends endlich in Jinghong, größte Stadt in Xishuangbanna, angekommen sind, brauchten wir erstmal eine Bleibe für die nächsten Tage. Wir sind dan direkt zum Youth Hostel gefahren. Fragt mich nicht warum, aber aus irgendeinem Grund sind die Mädels mit uns zum Youth Hostel gefahren, obwohl die garnicht dahin mußten.
Jetzt muss ich euch noch kurz erzählen wo "die Mädels" auf einmal herkommen. Tja, Ich hab auf unserer lustigen Rally-Busfahrt die Liu Xiao kennengelernt. Die war sehr hilfsbereit und gesprächig. Leider konnte sie kein Wort Englisch, musste aber ebenfalls wie wir von Shuangjian nach Jinghong. Die anderen Beiden (Xu Yue Ling und den anderen Namen hab ich vergessen) haben sie dann am Busbahnhof angeholt. Damit kannten wir schonmal 2 Ortskundige. Sehr gut!
Das kam uns auch sofort zugute, weil unser Youth Hostel und sämtliche andere Hotels aus unserem Reiseführer, die wir uns leistn konnten, komplett ausgebucht waren. Da wir kein Zelt dabei hatten, standen wir dann ein bisschen dumm da.
Die beiden Mädels arbeiteten zufällig in Hotels in der Stadt und haben uns in ca. 1 Stunde Telefonaufwand ein einigermaßen akzeptables Zimmer besorgen können.
Daraufhin haben wir sie direkt mal zum Essen eingeladen. Zur Feier des Tages und nach knappen 2 Wochen ausschließlich chinesischem Essen gab es PIZZA! Herrlich!

Ok, vielleicht nicht ganz stilecht mit Stäbchen, aber geschmeckt hats trotzdem.
Anschließend sind wir noch in einen Club zum Feiern gegangen. Was auch wieder interessant war: Es gab keine Tanzfläche. Überall nur Tische und Alle sind fleißig am Saufen.
Am nächsten Tag hieß es dann erstmal umziehen in das ursprünglich angesteuerte Youth Hostel. Jetzt fing die Fahrrad Saison für uns an. Wir haben die Stadt unsicher gemacht. Später sind wir dann ins, von uns benannte, "Buddah World" gefahren.

Dies ist eine neu angelegte buddhistische Tempelanlage mit einer riesengroßen Shiva Statue. Ich würde sagen, dass Sie ungefähr so hoch wie die Freiheitsstatue (46,05m) ist, nur das der Sockel kleiner ist. Leider war die Figur noch nicht ganz fertig. :)
Als Nächstes ging es dann zum Man dian pu bu (Man dian Wasserfall). Wir haben uns Diesmal "gute" Mountainbikes geliehen. Zumindest sahen Die gut aus, wie so Vieles in good old China. Nach einer Stunde hatte ich das erste Pedal schon zerstört und den Lenker musste ich auch wieder anschrauben. Wir haben dann zur Sicherheit mal alle Schrauben angezogen und Heiko musste mit Erschrecken feststellen, dass er fast sein Vorderrad verloren hätte. Die Federgabel stellte sich dann auch eher als Zierde herraus und wir waren ziemlich durchgerüttelt, als wir ankamen. Wir haben dann bei irgendwelchen Bewohnern zu Mittag gegessen und sind dann weiter zum Wasserfall. Sehr schön da nur war der Fall ein wenig klein um diese Jahreszeit. Für ne Arschbombe ins Becken hats aber trotzdem gereicht.

Nach erfolgreicher Rückkehr und Abendessen sind wir mit den Mädels zum KTV gegegangen.
Die 2. große Fahrradtour hat uns in das Sanchahe Nature Resort geführt. Hier soll es das Elphant Valley mit "echt wilden" Elefanten geben. Zunächst standen uns aber über 50 km Hinfahrt (gesamte Tour über 100 km)bei ca. 30°C bevor. Zunächst sollten wir aber "wilden" Affen begegnen. Ich habe das Pärchen gesehen und wollte kurz die Ananas aus dem Rucksack holen, schon wurde ich gelaust.

Als wenn das noch nicht genug gewesen wäre, sind wir auch noch einer Elefantenfamilie mit 5 Exemplaren über den Weg gelaufen. Die Chance dass man sowas sieht scheint wohl sehr klein zu sein, somit hatten wir einen Haufen Glück.

Am nächsten Tag sind wir mit anderen Aachenern, die wir zufällig in unserem Standard Frühstücks Cafe getroffen haben, zu heißen Quellen gefahren. Heisse Quelle bedeutet heisses, stinkendes (Schwefel), schmutziges Freibad. Außerdem stand noch der Flowers and Plants Garden auf dem Programm. Extrem schöne Anlage. Viele exotische Pflanzen und Blüten. Traumhaft schön bei gutem Wetter!

Jetzt trennten uns nurnoch 17 h Schlafbusfahrt von unserem neuen Ziel Yuanyang.

Hier noch kurz der Link zum Bilderalbum:
Semesterferien Part 2


Bis bald!